Zur Geschichte des Vereins

Der SV Lokomotive Aschersleben e. V. - von 1948 bis heute

Unser Sportverein kann auf eine lange Geschichte zurückgreifen. Nach dem Zweiten Weltkrieg versuchte die Bevölkerung, nicht nur die schlimmen Folgen zu beseitigen, sondern auch nach vorn zu blicken. Hier gab es „Menschen der ersten Stunde“, die mit Hoffnung und Elan sich erst zu einigen Freizeitgruppen zusammenschlossen. Da in einer Gemeinschaft vieles besser zu meistern ist, gründeten sie Vereine. In Aschersleben war das unter anderem die Sportgemeinschaft „Einheit-Reichsbahn“, hier schon mit etlichen Sportarten. Im Laufe der Jahre gesellten sich neue Sektionen bzw. Abteilungen hinzu, andere wiederum lösten sich auf oder gründeten eigene Vereine.

Kurzer Auszug aus der Geschichte

1948 im November als Sportgemeinschaft „Einheit-Reichsbahn“ gegründet

Trainingsstätte: Guths-Muts-Platz in der Heinrich-Heine-Straße

1951 Umbenennung in Betriebssportgemeinschaft (BSG) „Lokomotive Aschersleben“

1951 Gründung der Sportvereinigung Lokomotive der DDR in Berlin

1964 bis 1967 Anlegen eines Rasenplatzes mit Stehterrassen, genannt „Stadion der Eisenbahner“, Rechtsträgerschaft: Deutsche Reichsbahn

1966
1966
1966
1966

1971 Bau des ersten Sportlerheims mit Klubraum, Büro und Gaststätte, volkstümlich die „Lokbaracke“

1971

1990 Eintragung in das Vereinsregister beim Kreisgericht Aschersleben als „SV Lokomotive Aschersleben“ unter Nummer 75

1990 Beitritt zum Kreis-Turn- und Sportbund Aschersleben

1990 Partnerschaftliche Beziehungen der Kegler zu den Sportlern in Peine

1991 Anerkennung der Mitgliedschaft im Landessportbund Sachsen-Anhalt

1994 Rückübertragung der Sportanlage von der Deutschen Reichsbahn an die Stadt Aschersleben

1994 Herauslösen von Fußball-Mannschaften, die zusammen mit dem SV Arminia den „1. Fußballclub Aschersleben“ gründeten

1994 Ausschluss des Vereins aus dem Verband des Eisenbahnersports (wegen fehlender Eisenbahner im Verein)

1997 Nutzungsvertrag des Vereins mit der Stadt Aschersleben zur Eigenbewirtschaftung der Sportanlage

1998 Beitritt des Vereins in den Sportförderverein des Kreissportbundes Harz-Börde

2000 bis 2001 Bau des neuen Vereinsheims mit Sanitärtrakt, Umkleide-, Aufenthalts- und Büroräumen

2007 Umgestaltung von zwei kleinen Rasenplätzen zu einem Kunstrasenplatz mit Tartanlaufbahn

2011 Beginn partnerschaftlicher Beziehungen zur finnischen Stadt Kerava

2018 Beitritt des Vereins zum Verband Deutscher Eisenbahner-Sportvereine

Die Vereinsvorsitzenden

1948 bis 1951 Kurt Ostermann

1952 bis 1960 Joseph „Jupp“ Eidt

1960 bis 1964 Otto Liebing

1964 bis 1991 Kurt Kosiol

1991 bis 2003 Klaus Vorsatz

2003 bis 2021 Volkmar Teuke

2021 bis heute Detlef Stockmann

Der SV Lokomotive: eine Heimstatt für viele Sportarten

Sportarten, die von 1948 an bis heute den Verein mitgestalten:

Fußball, Kegeln (Asphalt und Bohle), Leichtathletik, Schach, Schwimmen

Sportarten, die im Laufe der Jahre zum Sportverein kamen und dabei sind:

Allgemeine Sportgruppe (2003), Gymnastik (2005), Rehabilitations- und Gesundheitssport (1996), Spielmannszug „Aschersleber Stadtpfeifer“ (1997), Tauchen „Tauchertreff Aschersleben“ (2002), Triathlon (2008), Volleyball (1996), Wandern (1982)

Sportarten, die im Verein betrieben wurden:

Basketball (1948 bis 1993), Beach-Volleyball, Behindertensport (1995 bis 1996), Billard (1948 bis ?), Boxen (1948 bis ?), Floorball (Unihokey) (2002 bis 2017), Handball (1948 bis 2006), Hockey (1948 bis ?), Jazzdance, Kunstturnen (1948 bis ?), Kunst- (Synchron-) schwimmen (1948 bis ?), Popgymnastik (1983 bis ?), Radsport (1948 bis ?) Rollsport (1948 bis ?), Schulsport ( 1995 bis ?), Tennis (1948 bis 1993), Tischtennis (1948 bis ? und dann wieder 2010 bis 2022), Wasserball (1948 bis 2011) Wasservolleyball (1993 bis ?), Wintersport (1948 bis ?)

1975 Kunstschwimmen DDR Meisterschaft Gold mit Irmgard Mann

Die von den Sportlern genutzten Trainings- und Wettkampfstätten in Aschersleben:

Heutige Trainings- und Wettkampfstätten

  • Ballhaus Optimal GmbH (Schwimmbad, Arena, Fitnessräume, Beach-Volleyballhalle) am Seegraben (ab 2003)

  • Freibad Unter der Alten Burg

  • „Stadion der Eisenbahner“ (Lokplatz) und Vereinsheim in der Heinrich-Heine-Straße

  • Sporthallen am Ascaneum, Stephaneum, Albert-Schweitzer-Schule, Burgschule, im Bestehornpark

  • WEMA-Halle (Arena, Kegelanlage, Gymnastikraum) in der Magdeburger Straße

Ehemalige Trainings- und Wettkampfstätten

  • Gaststätte „Kersten“, Heinrichstraße, Kegelanlage (bis 1957)

  • Gaststätte „Weiße Taube“, Kegelanlage (1957 bis1992)

  • Gaststätte „Zum Ascherslebener“, Kegelanlage (1996 bis ?)

  • Jugendclubhaus „Affe“, Auf der Alten Burg (Pop-Gymnastik)

  • Klubhaus der Eisenbahner, Straße der DSF/ Bestehornstraße (Billard, Schach)

  • Landhaus/ Haus des Handwerks/ Haus der Werktätigen (HdW), Saal (Boxen), Kegelanlage (1976 bis 1993) an der Eislebener Straße

  • Walkmühlenbad „MTV“ (Männer-Turn-Verein) im Walkmühlenweg

  • Sporthalle der Grundschule Staßfurter Höhe, Pfeilergraben und Kastanienschule

  • Stadtbad in der Schiller-/ Adam-Olearius-Straße am Stadtpark (bis 1998)

  • Stadthalle an der Güstener Straße (1968 bis 1998)

  • Sportbad „Tonkuhle“ an der Hecklinger Straße (Schwimmen, Wasserball)

  • Tennisanlage Unter der Alten Burg

  • Vereinshaus „Melle“, Staßfurter Höhe (Boxen)

  • Volks- (Bestehorn-) haus, Post-/ Hecknerstraße (Boxen, Radsport)

  • Stadion an der Wilslebener Straße (Motorplatz)

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